Indian Summer 2005

amPullen feat. Kadavros - oder, die magische Dreizehn

Die OldSox haben es geschafft, ein sehr nettes und außerordentlich faires Turnier auf die Füße zu stellen, welches sich als so flexiebel erwies, dass es sogar eine Absage am Abend des Freitags noch verkraftete.
Den neuen Dressen, einer Serie von vier gewonnen Spielen und dreier Kadaver aus Braunau zum Trotz sollte dieses Wochenende in Kundl allerdings eines der weniger Erfolgreichen der amPullen-Historie werden. Es kann wohl nur an der Zahl der Spieler, die im blauen amPullen-Shirt aufliefen gelegen haben, denn - man wagt sie kaum in den Mund zu nehmen, diese Zahl, die unsägliche - es waren deren dreizehn! *kreisch*

Die Spiele

Spin vs. amPullen 13:2
Für Spin waren wir der ideale Auftaktgeber. Den Spielbeginn haben wir verschlafen und es dem Gegner durch viele Drops sehr einfach gemacht. Zur Unkonzentriertheit kam schließlich auch noch Verunsicherung. Dem Umstand, dass auch bei Spin noch nicht alles rund lief, und zweier schneller Spielzüge von uns, war es zu verdanken, dass es kein zu-Null gab. Recht kurz war das Spiel aber trotzdem.

Jackson7 vs. amPullen 13:3
Jackson7 - tatsächlich nur mit sieben Leuten angereist - tat sich recht leicht mit uns. Die Verunsicherung war jedem Einzelnen noch deutlich anzumerken. Da die Jacksons, wie erwähnt nur mit sieben Spielern vor Ort waren, mussten sie mit ihren Kräften gut Haushalten, und genau das taten sie auch gegen uns. Ihrer ökonomischen, aber sehr effektiven und auch schönen Spielweise haben es die Jacksons wohl auch zu Verdanken, dass sie es, trotz ihrer geringen Spielerzahl bis ins Finale, und vor allem auch mitten ins Herz der Fans geschafft haben - denn Die Sprechgesänge für die Jacksons hallten durch ganz Kundl, während Sie das Finale bis ganz zu letzt offen hielten.

Catchup vs. amPullen 9:2
Die Freundschaft zu den Grazern setzte bei uns wohl endlich die Kräfte - geistig wie körperlich - frei, die für ordentliche Turnierspiele von nöten sind. Einer ordentlichen Partie mit einer sehr konzentriert zu Werke gehenden amPullen Defense folgte ein ordentliches Ergebnis. Die amPullen waren endlich in Kundl "angekommen".

Flying Circus vs. amPullen 13:3
Die Flachballartisten des Flying Circus überraschten uns auf ganzer Linie. Nach dem hart umkämpften Spiel in Braunau, welches wir noch knapp für uns entscheiden konnten, ließen uns die Innsbrucker - dieses mal gespickt mit allen Routiniers - nicht den Funken einer Chance. Sie überzeugten durch präziese Kombinationen im Aufbau und beinharte Defensievarbeit. Wir amPullen hatten dem oftmals nichts entgegen zu setzen. Trotzdem sei erwähnt, dass der eine oder andere amPullen-Punkt mehr mit etwas mehr Fangglück in der Endzone durchaus drinnen und verdient gewesen wäre. Wie es sich in Spielen zwischen diesen beiden Mannschaften aber eingebürgert hat, war auch dieses voller Spirit und Fairnes. Der Flying Circus trug, sicherlich nicht zu unrecht, den Preis für den besten Spirit davon.

Old Sox vs. amPullen 11:3
Tief im Westen wird man sich bestimmt noch mit Freuden daran zurück erinnern, dass man ein gewisses Linzer Team mehr oder weniger zum Frühstück vernaschte - handelte es sich doch hierbei um das brüchtigte Sonntag-Morgen-Spiel. Dies soll aber hier nicht als Ausrede dienen, denn das ganze Wochenende spielte der Gastgeber und zugleich Tiroler Vizemeister ein herrliches Turnier mit vielen tollen Spielzügen und so mancher Überraschung. Unter anderem gelang sogar die Revange für das verloren gegangene Finale im Kampf um die Tiroler Meisterschaft gegen den Flying Circus.

Frizmi(SLO) vs. amPullen 8:6
Gegen das Team, welches das Indian Summer Turnier zu einem internationalen machte, waren wir über weite Stecken gleichwertig, hatten sogar das bessere Finish. Jedoch reichte die Zeit knapp nicht, um den schon zu Spielbeginn eingefangenen Rückstand soweit aufzuholen, um in die Verlängerun zu kommen. Trotz der Niederlage war dies sicher eins unserer schöneren Spiele in diesem Turnier.

UB40 vs. amPullen 13:2
Gegen die späteren Turniersieger sahen wir gar nicht so schlecht aus. Zieht man die Tatsache in Betracht, dass es sich hierbei um das letzte Spiel des Turniers handelte, und wir Konditione schon eher - wie soll man sagen - auf dem Zahnfleisch unterwegs waren, war der Einsatz, den wir an den Tag legten doch nahezu Unmenschlich ;) . Eine Gratulation sei an dieser Stelle natürlich an UB40 gerichtet, die in einem hart umkämpften Finale, unter außerordentlicher Berücksichtigung des Spirits of the Game, den Sieg davon trugen.